| Company | Information | Description |
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Georg Reischl Spedition GmbH, Ebersberg | Accounting / financial reports Unternehmensregister | Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2023 bis zum 31.07.2024Date: 08/13/2025Language: German |
Georg Reischl Spedition GmbHEbersbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2023 bis zum 31.07.2024LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft Die Georg Reischl Spedition GmbH ist ein inhabergeführtes Transportunternehmen mit Sitz in der Stadt Ebersberg bei München. Die langjährige, umfassende Erfahrung der Inhaberfamilie Reischl hat die Qualität und Leistungsfähigkeit des Unternehmens geprägt. Die innovative Weiterentwicklung des Fuhrparks und effizienter Logistiksysteme sind unser ständiges Bestreben. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Geschäftsjahr 2023/2024 war von einer Vielzahl struktureller Herausforderungen geprägt. Nach dem realen Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vorjahr stagnierte die wirtschaftliche Leistung im Berichtszeitraum. Hohe Energiepreise, inflationsbedingte Kaufkraftverluste, anhaltende geopolitische Unsicherheiten sowie die restriktive Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkten dämpfend auf die konjunkturelle Dynamik. Die deutsche Logistikbranche sah sich infolgedessen mit einer rückläufigen Auslastung bei gleichzeitig steigenden Betriebskosten konfrontiert. Das reale Transportvolumen im Straßengüterverkehr ging 2023 erneut zurück (zwischen -1,0 % bis -1,5 %), obgleich nominale Umsätze infolge gestiegener Transportpreise zulegen konnten. Die signifikant erhöhten Mautkosten - insbesondere durch die Einführung des CO2?-Zuschlags im Dezember 2023 - belasteten die Unternehmen zusätzlich. Der Margendruck nahm zu, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Betrieben, die über geringere Preissetzungsspielräume verfügen. Zusammenfassend war das wirtschaftliche Umfeld der Transport- und Logistikunternehmen im Berichtszeitraum von erheblichem Anpassungsdruck geprägt. Die Kombination aus konjunktureller Stagnation, regulatorischem Mehraufwand und strukturellem Wandel erforderte eine ausgeprägte betriebliche Resilienz. Unternehmen, die über diversifizierte Geschäftsmodelle, moderne IT-Systeme und finanzielle Spielräume verfügten, konnten sich im Wettbewerb vergleichsweise gut behaupten. II. Geschäftsverlauf im Unternehmen Die zuvor skizzierten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen spiegeln sich auch in der Entwicklung des Berichtsunternehmens wider. Trotz widriger Marktbedingungen und eines intensiven Wettbewerbsumfelds gelang es dem Unternehmen, seine Marktposition zu stabilisieren und die operative Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Die Personalkosten blieben weiterhin ein signifikanter Kostenfaktor. Die Notwendigkeit zur Aufrechterhaltung eines stabilen Personalstamms sowie inflationsbedingte Lohn- und Gehaltssteigerungen erforderten zusätzliche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Diese umfassten gezielte Weiterbildungs-, Rekrutierungs- und Bindungsprogramme, insbesondere in den Bereichen mit erhöhtem Fachkräftebedarf. Gleichzeitig wurden betriebliche Optimierungsprozesse initiiert, um die Personalkosten langfristig zu senken. Trotz eines leichten Anstiegs der unternehmerischen Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023/2024 (+0,41 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr) und eines moderaten Rückgangs der Personalkostenquote (-0,34 %-Punkte), sank das Betriebsergebnis aus operativer Geschäftstätigkeit (EBIT) um 6,70 % gegenüber dem Vorjahr. Hauptverantwortlich hierfür waren die gestiegenen Mautkosten sowie ein höherer Aufwand für Fremdleistungen. III. Darstellung der Lage Die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens stellte sich wie folgt dar: Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen veränderten sich geringfügig. Die Anlagendeckung I (Eigenkapital bezogen auf das Anlagevermögen) erhöhte sich von 337,16 % auf 446,28 %, die Anlagendeckung II (Eigenkapital zzgl. langfristiges Fremdkapital bezogen auf das Anlagevermögen) von 368,39 % auf 475,66 %. Die Eigenkapitalquote stieg auf 78,58 % (Vorjahr: 69,82 %). Die Anlagenintensität sank von 20,71 % auf 17,61 %. Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital) reduzierte sich deutlich auf 27,26 % (Vorjahr: 43,22 %). Die Liquidität entwickelte sich wie folgt: Die Liquidität 1. Grades (liquide Mittel bezogen auf kurzfristige Verbindlichkeiten) lag bei 272,39 % (Vorjahr: 153,65 %), die Liquidität 2. Grades (liquide Mittel zzgl. kurzfristige Forderungen bezogen auf kurzfristige Verbindlichkeiten) bei 503,16 % (Vorjahr: 330,27 %) und die Liquidität 3. Grades (Umlaufvermögen bezogen auf kurzfristige Verbindlichkeiten) bei 504,87 % (Vorjahr: 332,99 %). Die Umsatzrentabilität sank um 0,78 %-Punkte, die Cashflow-Marge (Cashflow bezogen auf die Gesamtleistung) von 15,92 % auf 14,38 %, dies entspricht einer Minderung von 1,54 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr. Der Cashflow umfasst Jahresüberschuss, Abschreibungen und die Veränderung der Rückstellungen für Pensionen. C. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl interner und externer Risiken ausgesetzt, die sich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage negativ auswirken können. Die wesentlichen Risiken werden im Folgenden dargestellt. Ein zentrales Risiko besteht in der Volatilität der Betriebskosten, insbesondere im Bereich der Kraftstoff- und Energiekosten. Die CO2 -bedingte Ausweitung der LKW-Maut zum 1. Dezember 2023 führte zu spürbaren Mehrbelastungen im Speditionsbereich. Eine vollständige Weitergabe dieser Kosten an Kunden ist aufgrund des starken Preiswettbewerbs in Teilen nicht möglich. Ein weiteres erhebliches Risiko liegt im anhaltenden Fachkräftemangel. Die Rekrutierung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter - insbesondere auch im sicherheitskritischen Bereich der Flughafenfrachtabfertigung - gestaltet sich zunehmend herausfordernd. Dies führt zu steigenden Lohnkosten, erhöhtem Schulungsbedarf und potenziellen Kapazitätsengpässen, die in Belastungsspitzen zu Qualitätsrisiken oder Auftragsverzögerungen führen können. Im regulatorischen Bereich ergeben sich weitere Risiken durch neue oder verschärfte Vorgaben im Bereich der Luftsicherheit, Zollvorschriften sowie Umweltschutzauflagen. Die Einführung digitaler Zollplattformen, Anforderungen an papierlose Frachtprozesse sowie mögliche Zugangsbeschränkungen für nicht emissionsfreie Fahrzeuge in urbanen Gebieten stellen das Unternehmen vor technische und finanzielle Herausforderungen. Zusätzliche Risiken bestehen durch geopolitische Entwicklungen, insbesondere im Zusammenhang mit internationalen Handelswegen, Energieversorgung und Lieferkettenstörungen. Unvorhersehbare Ereignisse wie politische Konflikte, Sanktionen oder globale Pandemien können eine verminderte Auslastung betrieblicher Kapazitäten und kurzfristige Nachfragerückgänge auslösen. Intern bestehen Risiken durch IT-Ausfälle, Datenverluste oder Cyberangriffe auf operative Systeme. Die Gesellschaft hat präventive Maßnahmen wie Firewalls, Backup-Systeme und Schulungen etabliert, bewertet dieses Risiko jedoch weiterhin als relevant. Trotz des herausfordernden Marktumfelds ergeben sich für das Unternehmen in den kommenden Geschäftsjahren zahlreiche strategische und operative Chancen zur Neukundengewinnung. Diese betreffen insbesondere die Digitalisierung, die Stärkung des Luftfrachtsegments, sowie die vertikale Erweiterung des Dienstleistungsportfolios. Ein wesentliches Wachstumspotential liegt im weiter steigenden Bedarf an zeitsensiblen und sicherheitsrelevanten Luftfrachttransporten. Die Nachfrage nach Express-, Pharma- und Gefahrgutlogistik steigt weltweit, insbesondere im Zusammenhang mit globalen Lieferketten und eCommerce. Durch die verkehrsgeografisch günstige Lage des Unternehmens am Flughafenstandort ist die Gesellschaft gut positioniert, um von diesem Trend zu profitieren. Darüber hinaus ergeben sich Chancen durch die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios. Das Unternehmen prüft die Entwicklung neuer Services, wie Gefahrgutberatung und Verpackungsleistungen. Diese wertschöpfenden Zusatzangebote ermöglichen eine stärkere Kundenbindung, eine Differenzierung vom Wettbewerb und die Erschließung neuer Ertragsquellen. Die Geschäftsführung bewertet diese Chancen als substanziell und verfolgt eine kontinuierliche Bewertung sowie gezielte Investitionsplanung, um die Marktposition der Gesellschaft nachhaltig auszubauen. D. Prognosebericht Die Unternehmensleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen signifikanten Umsatzrückgang um ca. 12 bis 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Neben den bereits bekannten inflationsbedingten Kostensteigerungen in den Bereichen Kraftstoff, Maut, Energie und Personal ist insbesondere eine deutlich rückläufige Auftragslage festzustellen. Diese Entwicklung resultiert aus einer insgesamt schwächeren Nachfrage im Logistiksektor, verschärft durch die Zurückhaltung vieler Auftraggeber vor dem Hintergrund konjunktureller Unsicherheiten. Ein zusätzlicher belastender Faktor war u.a. der Verlust eines langjährigen Großauftraggebers im laufenden Geschäftsjahr 2024/2025, der bislang maßgeblich zur Grundauslastung des Fuhrparks und zur Stabilisierung des Umsatzniveaus beigetragen hatte. Die entstandene Auftragslücke konnte bislang nicht vollständig durch Neuakquise kompensiert werden, was sich unmittelbar negativ auf Kapazitätsauslastung und Erlössituation auswirkte. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2024/2025 verlief daher bisher nicht zufriedenstellend und blieb klar hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Der Rückgang des Auftragsvolumens führte zu einer suboptimalen Auslastung betrieblicher Kapazitäten, wodurch Fixkosten nicht im erwarteten Maße gedeckt werden konnten. Dies wirkte sich negativ auf die operativen Margen aus und erhöhte die betriebswirtschaftliche Anfälligkeit gegenüber weiteren externen Belastungsfaktoren. Auch wenn das Bundesministerium für Logistik und Mobilität (BALM) ursprünglich eine positive Branchenentwicklung prognostizierte, kann unter Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen keine belastbare Aussage zur längerfristigen Ertragslage getroffen werden. Die bestehenden Unsicherheiten in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, gepaart mit strukturellen Herausforderungen im Sektor, erschweren eine zuverlässige Prognose. Das Unternehmen begegnet dieser Situation durch eine konsequente strategische Ausrichtung auf Qualitätsführerschaft, die Entwicklung spezialisierter Logistiklösungen sowie Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung. Ziel ist es, bestehende Ineffizienzen zu reduzieren, interne Abläufe zu optimieren und dadurch die Auswirkungen rückläufiger Auftragseingänge sowie gestiegener Kosten strukturell abzufedern. Dennoch wird für das Geschäftsjahr 2024/2025 ein Jahresüberschuss erwartet der deutlich unter dem des Geschäftsjahres 2023/2024 liegen wird. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Georg Reischl Spedition GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für das Geschäftsjahr vom 01.08.2023 bis 31.07.2024 werden die zum 17. April 2024 in Kraft getretenen, angehobenen Größenklassen-Schwellenwerte gemäß § 267 HGB angewendet. Grundlage hierfür ist das in Artikel 93 Absatz 2 EGHGB geregelte Wahlrecht, das eine rückwirkende Anwendung der neuen Schwellenwerte auf neue Geschäftsjahre erlaubt, die nach dem 31. Dezember 2022 beginnen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Ausleihungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung beim nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand berücksichtigt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten mit deren Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
3.2 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 40.492,49 (Vorjahr EUR 39.449,46). 3.3 Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 45.894,89 (Vorjahr EUR 4.043,72). 3.4 Pensionsrückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Methode) gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,85% (Restlaufzeit 15 Jahre, 10-jähriger Durchschnittszins) angesetzt. Gehaltsanpassungen sind nicht zu berücksichtigen. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR -1.326. 3.5 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
3.6 Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.576.969,95 (Vorjahr EUR 2.924.134,94). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 3.484,55 (Vorjahr EUR 2.549,55). 3.7 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Sicherheiten für Avalkredite EUR 607.405,52 (Vorjahr EUR 505.590,41). 3.8 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen am Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen mit einer Laufzeit längstens bis zum Jahr 2028 in Höhe von EUR 4.774.973,32 (Vorjahr EUR 5.869.821,44). 4. Sonstige Angaben 4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
4.2 Namen der Geschäftsführer Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von Herrn Georg Reischl, Speditionskaufmann, Frau Brigitte Reischl, Kauffrau, und Frau Christine Reischl, Speditionskauffrau, geführt. 4.3 Vergütungen der Geschäftsführer Vom Schutzrecht nach § 286 (4) HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. 4.4 Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.370.945,45 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 12.885.497,32 auf neue Rechnung vorzutragen.
Georg Reischl Spedition GmbH Georg Reischl Brigitte Reischl Christine Reischl Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Georg Reischl Spedition GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Georg Reischl Spedition GmbH, Ebersberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Georg Reischl Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 24. Juli 2025 NÜRNBERGER TREUHAND GmbH & Co. KG M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer M.A., Dipl.-BW (FH) Simon Appel, Wirtschaftsprüfer |
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