| Company | Information | Description |
|---|---|---|
Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Braunschweig | Accounting / financial reports Bundesanzeiger | Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Date: 05/05/2023Language: German |
Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter HaftungBraunschweigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021der Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter Haftung, BraunschweigI. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Condor Compounds GmbH ist Hersteller von Mischungen für die Kabelindustrie. Das Unternehmen beliefert Kunden nicht nur in Deutschland und europaweit, sondern auch in vielen Drittstaaten. Zu den Abnehmern zählen neben vielen kleinen und mittelständischen Kabelwerken auch namenhafte Großunternehmen der Kabelindustrie. Das solide Fundament für das kontinuierliche Wachstum im In- und Ausland bilden unsere innovativen technischen Kapazitätserweiterungen in unsere Anlagentechnik. Die deutsche und internationale Kabelindustrie profitiert unter anderen von einer nachhaltigen Bautätigkeit und dem Ausbau der 5G-Netze. Mit unseren Kunden pflegen wir langjährige und erfolgreiche Geschäftsbeziehungen. Durch ressourcenschonenden Umgang mit Material und Energie in der Produktion, werden wir den Umweltaspekten gerecht. Die Zertifizierung unseres Umweltmanagementsystems ist für 2023 geplant. Auf Grund der maßvollen Ausschüttungspolitik, einer bedarfsgerechten Liquiditätsplanung und der Sicherung externer Finanzierungsquellen befindet sich die Gesellschaft in der Lage, erforderliche Investitionen kurzfristig und zu einem hohen Anteil aus eigenen Mitteln zu finanzieren bzw. Investitionskredite schnell zu tilgen sowie ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Gesamtleistung erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 5.046 TEUR, die Umsatzerlöse sind um 4.858 TEUR gestiegen. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist insbesondere auf die anteilige Weitergabe gestiegener Beschaffungskosten an unsere Kunden zurückzuführen. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres wurden überwiegend im Drittland (37,0%) und in der EU (42,0%) erzielt. Im Vergleichszeitraum erhöhte sich auch das Rohergebnis bei einem ebenfalls - und proportional zur Gesamtleistung - auf 26.916 TEUR gestiegenen Materialaufwand um 89 TEUR. Die Erhöhung der Personalkosten um 314 TEUR gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Ausbau einer im Vorjahr neu besetzten Position, laufenden Gehaltssteigerungen sowie aus weiteren personellen Anpassungen im Entwicklungsbereich im Geschäftsjahr. Die Abschreibungen sind um 4 TEUR gestiegen, was trotz der Neuaktivierung von Vermögensgegenständen auf das planmäßige Erreichen von Anlagen-Restbuchwerten im Vorjahr zurückzuführen ist. Das Finanzergebnis verbesserte sich im Jahresvergleich um 22 TEUR. Nach Abzug der Ertragsteuern sowie der sonstigen Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von 2.171 TEUR gegenüber dem Vorjahr von 2.630 TEUR. Die Ergebnisreduzierung resultiert trotz der gestiegenen Gesamtleistung insbesondere aus dem obengenannten Effekt im Personalbereich sowie den angestiegenen Beschaffungskosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2021 2.065 TEUR. Auf Grund von starker Investitionstätigkeit (1.206 TEUR) insb. in eine neue Produktionshalle und Anlage in Verbindung mit Finanzierungstätigkeiten (3.529) TEUR) in Form von Darlehenstilgungen und Gewinnausschüttungen betrug der Cashflow im Geschäftsjahr 2021 insgesamt (2.671 TEUR). Die liquiden Mittel sind demzufolge auf 547 TEUR gesunken. Die Investitionen werden sich im Folgejahr fortsetzen, weitere externe Finanzierungen sind hierfür nicht vorgesehen. Die von Kreditinstituten zum Teil geforderten Covenants wurden eingehalten, es bestehen zudem weitere, zum Stichtag nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von insgesamt 3.000 TEUR. Zusätzlich zu den Investitionen in das Anlagevermögen und dem daraus resultierenden Anstieg auf 12.698 TEUR ist auch das Vorratsvermögen zum Stichtag insbesondere aufgrund der Ausnutzung günstiger Einkaufspreise im Bereich von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um 2.732 TEUR auf 7.533 TEUR gestiegen. Die Umsatzrendite betrug 5,5 % und das Working Capital 9.150 TEUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Bilanzstichtag 31.12.2021 aufgrund der Darlehenstilgungen und des erzielten Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr von 55,4 % auf 56,4 %. III. Chancen und Risiken Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt, wobei von der Geschäftsführung Markt- und Branchenrisiken, regulatorische Risiken, Beschaffungsmarkt- und Umweltrisiken, finanzwirtschaftliche Risiken und politische Risiken besonders beachtet werden. Der Rohstoffeinkauf unterliegt ökonomischen Risiken durch Preisschwankungen und Versorgungsengpässen. Negative Effekte können mehrheitlich an Kunden weitergeben werden. Durch Veränderungen in der Produktpalette wollen wir das Rohergebnis steigern. Diese Entwicklung wird sich auch im laufenden Geschäftsjahr weiter fortsetzen. Durch die weltweite Vermarktung unserer Produkte ist das Unternehmen in besonderem Maße Kredit- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt, die Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage haben können. Zur Steuerung der Kreditrisiken aus Kundenforderungen hat die Geschäftsführung entsprechende Sicherungsmaßnahmen ergriffen, zu denen eine kontinuierliche Überwachung der Zahlungsfristen und ein aktives Mahnwesen gehören. Der überwiegende Teil der Warenforderungen wird außerdem über eine Kreditversicherung abgesichert. Da zudem die Fakturierung fast ausschließlich in Euro erfolgt, gibt es keine nennenswerten Währungsrisiken. Die besondere Stärke des Unternehmens liegt in seiner Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit in Bezug auf Kundenwünsche. Dieser kundenorientierte Service und die hohen eigenen Qualitätsansprüche an unsere Produkte werden dazu beitragen, dass das Unternehmen auch in Zukunft seine Marktposition behaupten kann. Aus der COVID-19-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine sind zum aktuellen Zeitpunkt keine unbeherrschbaren Einflüsse erkennbar. IV. Personal- und Sozialbereich Es wird weiterhin Wert auf eine geringe Fluktuation gelegt. Diverse Maßnahmen zur speziellen Qualifizierung in allen Bereichen dienen der Optimierung von Abläufen sowie der Steigerung der Mitarbeitermotivation. V. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit hat weiterhin den Schwerpunkt im Bereich der Mischungen für die Kabelindustrie. Die vorhandene Produktpalette wird optimiert und um margenstarke Lösungen für Spezialanwendungen erweitert. Als Unternehmen im halogenfreien und flammwidrigen Bereich entwickeln wir frühzeitig Rezepte und Verfahren weiter, um für steigende Anforderungen an die Brandeigenschaften unsere Position auch in den nächsten Jahren bestätigen zu können. Die personellen Kapazitäten für Forschung und Entwicklung werden quantitativ und qualitativ aufgebaut. Durch umfangreiche Investitionen wurde die technische Laborausstattung für Prüfung und Analyse in den Vorjahren erweitert und wird auch in Zukunft weiter ausgebaut, um die erforderlichen Standards zu gewährleisten. VI. Prognosebericht Der Krieg in der Ukraine, weltweite Verfügbarkeitsprobleme diverser Rohstoffe, absehbare Probleme in der nationalen Energieversorgung und der COVID-19-Pandemie werden sich auf das Geschäftsjahr 2022 auswirken. In Abhängigkeit der eigenen Kapazitätsauslastung streben wir an, die Kostensteigerungen vollumfänglich an unsere Kundschaft weiterzugeben. Der aktuell sehr starke Auftragseingang wird sich vermutlich im Verlaufe des Jahres normalisieren. Wir planen mit einer signifikanten, preisbedingten Umsatzsteigerung und einem leichten Ergebnisrückgang für das Geschäftsjahr 2022.
Braunschweig, 20. April 2022 Der Geschäftsführer BilanzAktiva
Angaben unter der BilanzDer Jahresabschluss der Condor Compounds GmbH, Braunschweig, zum 31. Dezember 2021 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 19. Mai 2022 festgestellt worden. Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2021der Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter Haftung, BraunschweigAllgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Braunschweig und ist unter der Firma „Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter Haftung" in das Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig unter HRB 1862 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 der Condor Compounds Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der des Vorjahres. Im Anlagenspiegel werden die historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung erfolgte nach den Grundsätzen der Unternehmensfortführung. Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Form der Darstellung und die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2020 wurden per 01.01.2021 unverändert übernommen. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen. Sachanlagen werden zu den um die Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung und - sofern angefallen - angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibungen. Der Werteverzehr wird durch planmäßige (lineare) Abschreibungen erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge werden gem. § 7 Abs. 1 S. 4 EStG zeitanteilig bzw. nach Maßgabe von Vereinfachungsregelungen verrechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden gern. § 6 Abs. 2 EStG vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu dem (niedrigeren) Wert bilanziert, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen war. Innerhalb der Vorräte werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Wertansätze der Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse beinhalten neben den Einzelkosten für Material und Lohn auch Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen und angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung. Lagerungs- und Bestandsrisiken werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt; dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Bankguthaben werden jeweils zum Nenn- bzw. Nominalbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden am Tag ihrer erstmaligen Erfassung mit dem Geld- oder Briefkurs umgerechnet. Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen im Berichtsjahr ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen:
Finanzanlagen Hierunter ist die auf den Erinnerungswert abgeschriebene 100 %ige Beteiligung an der Condor Hydraflow GmbH, Braunschweig, erfasst. Bezüglich der übrigen Angaben zum Anteilsbesitz nimmt die Gesellschaft die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB in Anspruch. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich überwiegend aus arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Verpflichtungen (257 TEUR, i. Vj. 273 TEUR), pauschal ermittelten Garantieverpflichtungen (52 TEUR, i. Vj. 44 TEUR) sowie Verpflichtungen für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und für die Erstellung der Steuererklärungen (87 TEUR, i. Vj. 81 TEUR) zusammen. Verbindlichkeiten Die bilanzierten Verbindlichkeiten von insgesamt 11.215 TEUR (i. Vj. 11.369 TEUR) untergliedern sich postenbezogen in die folgenden Restlaufzeiten (die Vorjahresbeträge sind in Klammern dargestellt):
Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen von Maschinen/maschinellen Anlagen besichert. In Höhe von T€ 6.008 sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zudem durch Verpfändung eines Kontoguthabens (aktueller Stand in Höhe von TEUR 240) besichert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 20.954,93 EUR (i. Vj. 4.883,36 EUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierunter sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 6.584,91 EUR (i. Vj. 20.329,67 EUR) enthalten. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2021 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 73 TEUR. Für im Geschäftsjahr begonnene, aber noch nicht abgeschlossene Investitionsmaßnahmen einschl. der zwangsläufigen Folgeinvestitionen besteht zum 31.12.2021 ein Bestellobligo in Höhe von 400 TEUR. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
Geschäftsführer Im gesamten Geschäftsjahr 2021 war Herr Dipl.-Ing. Axel Friedrichs alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft. Bezüge des Geschäftsführers Bezüglich der Angaben gern. § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Der Russland-Ukraine-Krieg, der damit einhergehenden Rohstoff- und Energiekrise und die noch immer nicht ausgestandene COVID-19-Pandemie beeinträchtigen die Wirtschaft weltweit. Ob und inwieweit sich diese Risiken negativ in der zukünftigen Geschäftsentwicklung der Gesellschaft bemerkbar machen werden, ist gegenwärtig nicht einschätzbar.
Braunschweig, 31. März 2022 Condor Compounds Gesellschaft Der Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Condor Compounds GmbH, Braunschweig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Condor Compounds GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Condor Compounds GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 12. Mai 2022 COUNSEL TREUHAND GMBH Michael Vogeler, Wirtschaftsprüfer Jutta Wilkens, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||